Welthumanistentag 2017 Zürich: Abend der Apostasie

Die FreidenkerInnen Zürich laden zum Abend der Apostasie ein. ApostatInnen sind Menschen, die sich aus einer stark religiösen Gemeinschaft verabschiedet haben. Bei jenen, denen sich dieser Abend widmet und von denen er tatkräftig mitgestaltet wird, hat es etwas mehr gebraucht, als nur ein Kirchenaustrittsschreiben zu verfassen und sich über den Wegfall der Kirchensteuern zu freuen.

Das Verlassen der religiösen Gemeinschaft war in diesen Fällen schwierig und mit einigen – auch emotionellen – Hürden verbunden.

Was hat diese ApostatInnen zum Ausstieg aus der Religion bewogen? Wie ist es ihnen hierbei ergangen? Was hätte (oder hat) ihnen dabei geholfen? Was empfinden sie seither als besser? Und wie gestaltet sich der Kontakt zu Familienmitgliedern oder Freunden, die noch in der Religionsgemeinschaft verblieben sind? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit einer Gruppe von ApostatInnen aus verschiedenen Religionen beleuchten. Zuerst in einem Referat von einem Ex-Christen, danach im Podium in Form eines öffentlichen Erfahrungsaustausches.

Datum: Mittwoch, 21. Juni 2017, Türöffnung 18:30 Uhr
Ort: Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich (Cabaret Voltaire auf Google Maps)
Eintritt: Abendkasse Fr. 20.-, Studierende und Wenigverdienende Fr. 10.-, für Mitglieder der FreidenkerInnen Schweiz kostenlos

Programm:
18:30 Uhr – Türöffnung
19:00 Uhr – Referat von Raphael Dorigo, christlicher Apostat und Blogger
20:00 Uhr – Podium in Form eines öffentlichen Erfahrungsaustausches
21:00 Uhr – (ca.) Bar ist geöffnet, feiern wir den Welthumanistentag!

Die PodiumsteilnehmerInnen:

  • Kacem El Ghazzali, Ex-Muslim, Blogger und Menschenrechtsaktivist
  • Regula Kurtishaj, Apostatin aus der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
  • C., ein heimlicher jüdisch-orthodoxer Ungläubiger
  • Hugo Stamm, Sekten- und Religionsexperte
  • Moderation: Hansjörg Honegger (Journalist)